Aus den Sitzungen der Quartierkommission von Januar bis Mai 2019

 

202. bis 206. Delegiertenversammlung der QUAV 4

 

Verschiedenes

Begegnungszone Zeerlederstrasse

Einige Delegierte kritisieren, dass das Gebiet nicht grossflächiger beruhigt werde, andere betonen die Tatsache, dass der Schleichverkehr in der Zeerlederstrasse nun die vorhersagbare Folge der neuen Platzgestaltung am Egghölzli sei. Die Delegierten genehmigen den Plan mit 24 Ja bei 3 Enthaltungen.

 

Gesuche an den Projektfonds

IG Elfenau stellt ein Gesuch für einen Beitrag an die Studie Stadtbauerhof Elfenau. Es geht darum, die «Vision Stadtbauernhof», die ca 10 Jahre alt ist, auf einen aktuellen Stand zu bringen, der dann im Juni in das Projekt Gesamtplanung  von Stadtgrün integriert wird. Das Vorgehen ist mit der Projektleitung der Stadt abgesprochen. Die Delegierten bewilligen mit 25:1 Stimmen 1'000.–

 

Gesuch Bauernhofkita: Die nunmehr 6 Geissen brauchen einen neuen Zaun! Die Delegierten sprechen 500.–

 

Poststellen

QUAV4 hat sich intensiv aber vergeblich bemüht,

möglichst alle Poststellen zu retten. Das neue

Konzept sieht nun folgendes vor:

• Eröffnung eines neuen Lokals Muristrasse 60 als

Ersatz für Post Freudenberg

• Weltpost wird zur Geschäftskundenpost

• Kirchenfeld/Helvetiastrasse wird aufgehoben

Wir konnten erreichen, dass ein von uns bis 15.02.

eingereichtes Gesuch um Ver-schiebung des

Entscheids um 2 Jahre geprüft wird.  Begründung:

Projekte Museumsinsel und Helvetiaplatz sollen

zuerst konkretisiert werden, Poststelle könnte

allenfalls integriert werden

• Für alle aufzuhebenden Poststellen werden Partner gesucht, die eine Minifiliale aufnehmen wollen (Briefe, Pakete

senden und empfangen, Briefmarken, einschreiben, Geldbezüge Postcard bis 500.–)

 

Information aus der Direktion TVS Tiefbau Verkehr Stadtgrün

Nutzungsplan Allmenden

Stadtgärtner Christoph Schärer hat unsere

Stellungnahme an den GR erhalten und

begrüsst deren klare Aussagen. Allerdings

werden politische Entscheide über die

Machbarkeit unserer Forderungen befinden.

Unbestritten ist der allseits vorhandene Wille

auf alle oberirdischen Parkplätze auf beiden

Allmenden zu verzichten. Keine der gezeig-

ten Varianten entspricht der von uns gefor-

derten. Insbesondere aber sind die unter-

suchten Standorte möglicher Trainingsfelder

für YB in direktem Widerspruch zur Forderung

nach freier Fläche sowohl auf der grossen als auch der kleinen Allmend. Denn auch das erläutert Christoph Schärer: Auch Rasenfelder haben hohe Ballfänge, Flutlicht etc. und sie sind mehrheitlich von YB genutzt also nicht öffentlich. Alternative -> siehe Stellungnahme vom 16.01 2019. 2020 soll der Nutzungsplan Allmenden vors Volk.

 

Tempo 30 Brunnadernstrasse

Das Tiefbauamt der Stadt Bern hat Ende 2018 beim Kanton ein Gesuch zur Einführung von Tempo 30 auf Elfen-/ Brunnadernstrasse mit provisorischen Massnahmen (Signalisierung und Markierung) eingereicht. Das Gesuch wurde bewilligt. Am 16. Januar 2019 wurde die Verkehrsbeschränkungsverfügung zur Einführung Tempo 30 Massnahmen im «Anzeiger» publiziert. Gegen diese Verfügung sind drei private und eine Beschwerde des TCS eingegangen. Nachtrag: Es braucht wohl noch mehr Personenunfälle bis auch die Letzten den Nutzen der Tempobeschränkung eingesehen haben!

 

Veloroute Jungfrau- Marienstrasse -> Stellungnahme vom 3. Juni 2019

 

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Info Stadtplanung zum Thema Dählhölzli

Stadtwald Dählhölzli – Gesamtblick gefragt!

QUAV4 fordert vom SPA schon seit Jahren einen aussagekräftigen Masterplan Dählhölzli-Aareufer. Im Moment hat man den Eindruck, dass alles – hauptsächlich die Projekte des Tierparks – eher unkoordiniert laufen. Die generellen Verkehrs-, Park- und Zugangsprobleme sind mit dem Liftbau allein nicht gelöst. Der neue Spielplatz und das neue Restaurant – an sich erfreuliche Projekte – werden Mehrverkehr mit Auswirkung auf die Wohnquartiere erzeugen. Auch Im Rahmen der Mitwirkung zur Sanierung/Entwicklung der Ka-We-De sind verschiedene Themen angeschnitten worden, die gesamthaft angegangen werden müssen.

Antwort Stadtplanungsamt: Man ist daran, einen Antrag an den Gemeinderat zu

formulieren, der den Auftrag für einen integralen Grundlagenplan für alle Entwick-

lungen im Perimeter Dählölzli auslösen wird. Auch der Tierpark müsste sich dann

im Rahmen dieses Masterplans weiter entwickeln. Die heutige Entwicklung mit

Einzelgesuchen könnte höchstens mit eine Planungszone verhindert werden, was

aber als unverhältnismässig beurteilt wird.

 

Die Sicht der Waldeigentümerin:

Burgerförster Stefan Flückiger erläutert sehr spannend die Sicht der Waldeigentümerin

Burgergemeinde: Das Dählhölzli ist eindeutig WALD – auch wenn keine Wildtiere mehr

dort wohnen, und stellenweise viel Bestockung ersetzt werden muss. Walddefinition: ≥800 m2, ≥12m Breite, ≥ 20 Jahre alt. «Wald» braucht nicht mit Bäumen besetzt zu sein. Bewilligungsbehörde für Rodungen und Bauten ist der Kanton, je nach Grösse des Vorhabens auch der Bund. Rodungen sind verboten, ausser bei wichtigen Gründen (z. B. Standortgebundenheit, wie beim «Süücheüsli» des TP). Finanzielle/wirtschaftliche Interessen oder Baulandgewinnung können nicht als Grund geltend gemacht werden. Laut regionalem Waldplan ist das Dählhölzli ein «stark frequentierter Erholungswald». -> mehr . . .

 

Info Museumsviertel

Christophe von Werdt, Mitglied des kleinen Burgerrats,

informiert über das «Jahrhundertprojekt für Stadt und

Kanton Bern» in 3 Elementen:

Vision: ein Museumsquartier im Kirchenfeld

Strategie: Bestehendes inhaltlich vernetzen, räumlich verbinden

Machbarkeitsstudie: zeigt Bedürfnisse und Wünsche auf

 

Die Ergebnisse sowohl der Machbarkeitsstudie (MBS) für

das Museumsquartier als auch des Wettbewerbs für die

Gestaltung des Helvetiaplatzes liegen gelichzeitig vor und

werden koordiniert, aber zeitlich verschoben weiterent-

wickelt.

 

Christophe Von Werdt betont die folgenden Grundsätze: Das wirklich Neue und die grosse Chance ist die neue

Zusammenarbeit der 11 im Perimeter Helvetiaplatz-Kirchenfeldstrasse angesiedelten Kulturinstitutionen, nach einer  gemeinsamen Absichtserklärung. Das Motto dabei ist: Einheit in der Vielfalt, d. h. jede Institution bleibt selbstständig.

Ein Museumsquartier, so von Werdt, sei nur dann lebendig, wenn es von der Quartierbevölkerung angenommen wird. QUAV4 wird zur Diskussion über die weitere Entwicklung eingeladen.

Die von der Mehrheit und auch QUAV4 favorisierte Variante 2:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In eigener Sache

Ordentliche Delegiertenversammlung März 2019

Der Vorstand beantragt den Delegierten die Rechnung zu genehmigen. Die Delegierten genehmigen die Rechnung mit einem kleinen Gewinn von 2'323.41 einstimmig. -> Rechnung 2018. Wahlen: Keine Veränderungen bis zum Wahljahr 2020

 

 

Nächste - wie immer öffentliche - Sitzung: DV 207, 20. August 2019, 19.00 Uhr

 

-> Aus der 207 . Delegiertenversammlung der QUAV 4

 

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